Claus Rudolph
„Es war einmal als nichts war“

Lot 29

Fotopapier (AgX Print) auf Aludibond
Exponat 7/10
2014, 80 x 100 cm

Startgebot: 2.000

Claus Rudolph ist ein Vertreter der internationalen inszenierten Fotografie. Diese Richtung des Kunstfotos entwickelte sich ursprünglich aus der Theaterfotografie, bei der sich alles um die Inszenierung dreht. Durch die Inszenierung werden Elemente des Bildinhaltes in einem vorab definierten Zusammenhang dargestellt. Zwei seiner bekanntesten Werke sind „Wo geht die Liebe hin, wenn du weg bist“ (2011) mit dem Rhinozeros und „Es war einmal, als nichts war“ (2014) mit dem Paar in der Luft, getragen von weißen Ballons. Fast „spitz im Titel, hintergründig, ja sarkastisch“ stellen diese Bilder einen „Hintergrund dar, der mich bewegt“, sagt der Künstler, „und darin universelle Momente, die alle bewegen“.

Dieses kleine Seitental des Neckars ist ein herbstliches Domizil des Nebels und ganz am Ende des Zaunes stehen unbeweglich die Pferde des Gehöftes. Mit einem LKW kamen die riesige Menge der mit Helium gefüllten Ballons, während die Artisten mit dem Fensterputzer-Geschirr präpariert werden, woran sie später an einem Seil vom Hebebühnenfahrzeug hochgehoben werden.

Wesentlicher war die Krone des Mädchens, diesem tiefgefrorenen Kraken, dessen Fangarme aufgerollt erstarrt waren. Damit es nicht gänzlich unerträglich wurde, umhüllten wir ihre Haare mit einem Haarnetz. Die Symbolik des Kraken liegt in unseren festgesaugten Ansichten, mit welchen wir trotz der Leichtigkeit des Schwebens im Davonfliegen immer noch unlösbar verbunden sind.

 

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